MangaRetro #4 – THE WORLD GOD ONLY KNOWS

Im Internet nennt man ihn den „Dating-Gott“ – doch nun muss der Otaku Keima auf Grund eines Missverständnis seine Verführungskünste im echten Leben unter Beweis stellen. Im vierten Teil unserer MangaRetro-Reihe stellen wir euch The World God Only Knows vor.

Worum geht es?

Keima Katsuragi will eigentlich nur ein ruhiges Otaku-Dasein fristen und weiterhin seine Dating-Games zocken, in denen er so versiert ist, dass man ihn in der virtuellen Welt ehrfürchtig als „Gott der Eroberung“ bezeichnet. Doch nun soll Keima sein Glück bei echten Mädchen versuchen! Durch ein Missverständnis schließt er irrtümlich einen unwiderkehrbaren Vertrag mit der Dämonin Elsea und muss nun Fluchtgeister aus den Herzen seiner Mitschülerinnen vertreiben. Doch dies geht nur, wenn sich diese in ihn verlieben. Keine leichte Aufgabe für den Otaku, der lieber auf zweidimensionale Mädchen steht.

Die Handlung

Die Story von The World God Only Knows liest sich fast wie das Skript eines klassischen Dating-Games. Jedes Mädchen, welches Keima erobern muss, hat zu Beginn kein wirklich gutes Bild von ihm, sodass unser Otaku eins um andere mal recht tief in seine Trickkiste greifen muss, um an sein Ziel zu gelangen. Dies gestaltet sich für den Leser höchst amüsant, da Keima mit der tollpatschigen Dämonin Elsea immer wieder in die komischten Situationen gerät. Die klassische Harem-Handlung verfällt dabei jedoch keinesfalls in Hektik, sondern räumt jedem neuen Charakter genügend Platz ein, sodass selbst die Nebencharaktere sehr interessant dargestellt werden. Das ganze kann wunderbar überzeugen, wirklich neu ist das Konzept aber nicht.


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Info

The World God Only Knows

Original Titel: 神のみぞ知るセカイ
Autor: Tamiki Wakaki
Zeichnungen: Tamiki Wakaki
Verlag:
Egmont Manga
Verfügbar: Band 1-26
Genre: Comedy, Shounen, Fantasy
Preis: 6,50€
Seiten: 192
ISBN: 9783-7704-7619-0


Die Charaktere

Bei dem Protagonisten Keima handelt es sich um den typischen Otaku, der sich lieber in sein Zimmer verschließen und rund um die Uhr zocken will. Das seine virtuellen Dating-Künste in der Wirklichkeit ziemlich schnell an ihre Grenzen stoßen, stellt Keima immer wieder vor größere Probleme. Dies lässt genügend Raum für eine mögliche Charakterentwicklung, wirklich merken tut man davon allerdings nicht viel. Auch Elsea und die anderen Mädchen wirken wie aus der Harem-Klischee-Kiste gezogen, doch tut dies dem Gesamtbild keinen großen Abbruch. Das Konzept ist halt bewährt und gefällt den einem mehr, den anderen weniger.

Die Zeichnung

Die Zeichnungen in The World God Only Knows sind klar und relativ einfach gehalten und erinnern in großen Teilen an Titel wie Soul Eater oder Love Hina. Die Charaktere sind interessant gestaltet, entsprechen aber dem typischen Shounen-Stil. Passend zu amüsanten Story werden die Mimiken der Charaktere oft überzeichnet dargestellt.

Fazit

The World God Only Knows erfindet das Rad vielleicht nicht neu, kann aber dafür mit seiner amüsanten und interessanten Story überzeugen. Die Charaktere sind leider etwas platt, haben aber einige interessante Seiten an sich. Die Zeichnungen wirken klar und einfach. Wer sich für Dating-Games interessiert, oder schon mit anderen Shounen-Titel wie Soul Eater oder Love Hina seine Freude hatte, kann auch hier wieder bedenkenlos zugreifen!

Beitragsbilder: ©  2011 Egmont Manga & Anime verlegt durch EGMONT Verlagsgesellschaften mbH
KAMI NOMIZO SHIRU SEKAI © 2008 Tamiki WAKAKI / Shogakukan Inc.

Paudshi

Schon ein etwas älterer Hase unter den Anime- und Mangafans. Blogger und Student, Hobbykoch und -fotograph

The World God Only Knows

The World God Only Knows
8.1

Konzept

7/10

    Handlung

    9/10

      Charaktere

      8/10

        Zeichnung

        8/10

          Positiv

          • amüsante Story
          • bewährtes Grundkonzept

          Negativ

          • relativ platte Charaktere

          Paudshi

          Schon ein etwas älterer Hase unter den Anime- und Mangafans. Blogger und Student, Hobbykoch und -fotograph

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